Gartengestaltung
Gartengestaltung sollte Spaß machen und nicht in Stress ausarten. Ein schöner Garten dient der Erholung, doch bis dahin sind viele Handgriffe erforderlich. Vor allem ist qualitatives Werkzeug sehr wichtig, denn es sollte nicht so schnell kaputt gehen.
Des Gärtners größter Feind ist das Unkraut, jedoch sollte man ihm nicht mit giftigen Substanzen zu Leibe rücken, sondern mit Hacke und ähnlichem Werkzeug. Denn Sie sollten daran denken, dass es in Ihrem Garten viele Lebewesen – bestimmte Insekten oder Regenwürmer – gibt, die Ihnen bei der Gartenarbeit "helfen".
Unkraut bekommt man längerfristig aus dem Boden, wenn man es mit den Wurzeln aus dem Boden entfernt. Das geht natürlich nicht mit einem Rasenmäher. Sie sollten Unkraut auch nicht auf den Kompost schmeißen, denn viele Unkrautarten überleben die Hitze, die bei dem Verrottungsvorgang entsteht. So kommen diese durch den Kompost wieder ins Beet. Unkraut gehört ebenso wie manche organische Reste, die nicht kompostiert werden können, in die grüne Tonne.

Zur Gartenpflege gehören Rosenpflege, sowie der Schnitt von Blumen, Sträuchern und Bäumen. Bei der Bodenvorbereitung müssen Sie Vieles beachten, zum Beispiel ob der Boden schwer, leicht, lehmig, sauer oder alkalisch ist. Bodenproben können zu darüber Auskunft geben.
Der Boden muss umgegraben werden, dann wird Humus dazugegeben und das Unkraut wird entfernt. Besonders wichtig für den Boden ist eine ausreichende Nährstoffversorgung: diese erfolgt durch den Humus, auch Dünger hilft dabei sehr gut.
Trockener Boden eignet sich besonders für Steingärten. Beim schweren, feuchten Boden muss man für eine gute Drainage (unterirdisches Abführen von Wasser) sorgen. Die Drainage ist auch nachträglich noch möglich.
Böden, die leicht und sandhaltig sind, können mit Torf oder Mulch angereichert werden. Rindenmulch hält die Feuchtigkeit länger im Boden und hält auch das Unkraut fern, jedoch muss man beachten, dass nicht alle Pflanzen Rindenmulch mögen.
Wenn der Boden vorbereitet ist, können Sie mit der Bepflanzung beginnen.Die Pflanzen müssen hierbei dem Standort entsprechend ausgesucht werden.
Gartenarbeit ist nicht eben mal schnell agehakt: Sie müssen sich das ganze Jahr über um Ihren Garten kümmern. Möchten Sie im Frühjahr einen bunt blühenden Garten haben, so müssen im Herbst die Blumenzwiebeln, wie zum Beispiel Schneeglöckchen, Krokusse und Maiglöckchen, gepflanzt werden. Diese Frühblüher können mit Tulpen und Narzissen kombiniert werden.
Des Weiteren kann man im Herbst auch die Frühblüher Märzenbecher, Blau- und Milchstern in die Erde bringen, damit sie im Frühjahr Ihren Garten erblühen lassen. Mit "Herbst" ist übrigens der Monat September gemeint. Je nach Art pflanzt man die Blumenzwiebeln zwischen 5 und 15 Zentimeter tief ein. Dabei gilt eine Faustregel: Sie werden doppelt so tief, wie die Zwiebel dick ist und mit doppeltem Abstand zu einander eingegraben.
Winterharte Blumenzwiebeln bleiben über Jahre im Boden. Obstbäume werden dagegen im Frühjahr eingepflanzt. Frisch eingepflanzte Bäume brauchen viel Wasser. Obstbäume sind zum Beispiel Apfel- , Birnen- , Pfirsich- , und Kirschbäume. Tomaten- und Gurkenpflanzen werden erst Mitte Mai in den Boden gebracht, da diese Sorten besonders kälteempfindlich sind.
Erdbeeren, Salate, Möhren, Radieschen und Co pflanzt man am besten Anfang Juni ein, sie sollten dann auch immer gut gegossen werden.
Sommerblumen, die Ende Mai/Anfang Juni in die Erde gebracht werden sind beispielsweise Geranien, Fuchsien, fleißiges Lieschen und Buchsien.
Der Gartenexperte gibt nun noch ein paar Tipps für einen romantischen Abendgarten: ein wahrer Augenschmaus ergibt sich bei der richtigen Blumenauswahl. Pflanzen in blau, wie zum Beispiel Rittersporn, Lavendel und Sommersalbei wirken auf unsere Sinne und Gemüt entspannend. Diese Blumen umgibt im letzten Tageslicht eine magische Aura. Weiße Blüten reflektieren tagsüber das Sonnenlicht, welches durch eine Sonnensegel weiter verstärkt wird; fällt abends dann der Schatten der Dämmerung auf sie, so leuchten sie noch.
Am besten, Sie mischen große und kleine, dicht gefüllte und einfache Blüten, helle und dunkle Blattfarben, sowie herzartige, grasförmige und andere Blattformen.
Lassen Sie dabei Ihrer Fantasie freien Lauf. Bei der ganzen Gartenarbeit sollte aber nicht der Ruhezone vergessen werden. So machen die richtigen Gartenmöbel die grüne Oase erst zu einem perfekten Ort der Entspannung und Erholung.
Und nun viel Spaß mit Ihrem Garten!
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