Alltags-Ratgeber

Autokredit

Der Autokredit ist von der Grundform her ein normaler Ratenkredit. Die maximale Laufzeit beträgt 96 Monate. In dieser Zeit ist er mit Zins und Tilgung zu einem festgelegten Satz zurückzuzahlen. Die Besonderheit ist, dass oftmals als Sicherheit das Fahrzeug der Bank übereignet wird. Dies geschieht, indem die Bank den KFZ-Brief während der Vertragslaufzeit verwahrt. Eine Herausgabe erfolgt erst, wenn Sie Zinsen und Tilgung komplett bezahlt haben.
Die volle Nutzung des Fahrzeuges bleibt Ihnen als dem Käufer des Fahrzeuges überlassen. Genutzt wird der Autokredit hauptsächlich, wenn Sie das Bargeld zum Kauf des Fahrzeuges nicht zur Verfügung haben oder auch aus Gründen der Liquidität.

Heutzutage gibt es eine Reihe darauf spezialisierter Banken. Aber auch die Hausbanken der jeweiligen Automarken bieten Autokredite an. Eine weitere Variante ist von Ihrer Hausbank den Kredit zu bekommen, um damit als Barzahler gegenüber dem Autohaus auftreten zu können. Dadurch lassen sich zum Teil hohe Rabatte erzielen. Eine Sicherungsübereignung des KFZ-Briefes fällt dann nicht an, wenn Sie über ausreichende Bonität bei Ihrer Hausbank verfügen. Heutzutage sind allerdings die Finanzierungen der Autohäuser mit sehr geringen Zinszahlungen und teilweise schon ohne Sicherungsübereignung zu bekommen. Ihnen bleibt die Wahl und es lohnt sich entsprechende Angebote einzuholen. Oftmals ist eine Restschuldversicherung mit abzuschließen.

Daher achten Sie bei dem Autokredit-Vergleich unbedingt auf den Effektivzins. Dieser erst macht die Angebote für den Laien vergleichbar. Autokredite werden in der Regel in der Schufa eingetragen. Beim Kauf eines neuen Fahrzeuges innerhalb der Laufzeit des Autokredits kann der alte Vertrag mit abgelöst werden.

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